Netzwerk Gesunder Kindergarten
Gesunde Kinder für die Zukunft
Gesunde Kinder für die Zukunft
Eine Aktion des Landes Oberösterreich mit 254 Gesunden Kindergärten.
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Fröhliche Kinder auf einem Weg, Bild: lunamarina, fotolia

Lebens- und Bildungsraum Gesunder Kindergarten

Der Kindergarten vor aktuellen Herausforderungen

Kinder wachsen in einer Welt auf, die einem permanenten Wandel unterliegt. Wissenschaftliche und technologische Veränderungen sowie soziale und kulturelle Vielfalt kennzeichnen unsere Gesellschaft. Eine zunehmend konsumierende Haltungsweise im gesellschaftlichen Wohlstand ist erkennbar und die Selbsttätigkeit der Kinder nimmt ab. Eine Vielzahl an Medien prägen die kindlichen Erfahrungen.  

Veränderungen machen auch vor dem System Familie nicht halt. Vielfalt und Komplexität zeigen sich vermehrt auch in unterschiedlichen Beziehungsmustern, Lebensformen und erzieherischen Einstellungen. Die Bildungsinstitution Kindergarten steht vor der Herausforderung die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Dies zeigt sich in der Ausweitung der Öffnungszeiten, der Alterserweiterung der Kindergartengruppen und dem Ausbau der Mittagsverpflegung. Der Kindergarten ist dadurch neben der Familie ein zentraler Lebens- und Bildungsraum für Kinder.  

Die veränderten Lebensbedingungen haben dazu geführt, Bildung und Erziehung im vorschulischen Alter als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen Dem Elementarbereich als erste Stufe des Bildungssystems wird diesbezüglich ein hoher Stellenwert eingeräumt.  

Der „Gesunde Kindergarten“ aus pädagogischer Sicht

Das Netzwerk „Gesunder Kindergarten“ nimmt die aktuellen Anforderungen an den Kindergarten wahr und legt den Grundstein für ganzheitliche Gesundheitsförderung. Ziel dabei ist die Schaffung notwendiger gesundheitsfördernder Strukturen (Verhältnisprävention), sowie die Stärkung von Handlungskompetenz in den Säulen der Gesundheit (Verhaltensprävention).  

Diese Voraussetzungen bilden den Rahmen Gesundheit und Entwicklung aller Kinder im Netzwerk bestmöglich zu fördern. Auch Kindern mit besonderen Bedürfnissen wird ermöglicht sich in individueller Weise Lernfelder zu erschließen und an den Angeboten teilzuhaben. Kinder mit besonderen Begabungen werden wahrgenommen. Individuelle Beobachtung und Planung bilden die Basis für differenzierte Angebote und anspruchsvolle Aufgaben für hochbegabte Kinder. Der „Gesunde Kindergarten“ berücksichtigt ebenso die soziale Vielfalt einer Kindergruppe, so wird auf Grundlage der Chancengleichheit gemeinsames Leben und Lernen ermöglicht. Andere Kulturen und Religionen in deren Andersartigkeit zu respektieren, findet auch im „Gesunden Kindergarten“ Beachtung. Diese Grundhaltungen schaffen die Voraussetzungen für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben aller betreuten Kinder.  

Der „Gesunde Kindergarten“ berücksichtigt die veränderten Lebensbedingungen der Kinder und die neuen Anforderungen an die Elementarpädagogik.  

Der „Gesunde Kindergarten“ … ·        

  • versteht sich als zentraler Bildungsort im Kindesalter, wo Lernprozesse multiperspektivisch beeinflusst werden.      
  • schafft im täglichen Leben mit den Kindern Grundlagen für eine gesunde Lebenshaltung.      
  • ist ein Ort, wo Werteorientierung stattfindet. Durch dialogische Interaktion, aber auch Identifikation und Internalisation wird eine gesundheitsbewusste Grundhaltung gelegt.
  • ermöglicht ganzheitliche Lernerfahrungen, durch die Schaffung von Erfahrungs- und Erlebnisraum für alle Sinne.
  • legt neben konkreten Bildungssituationen in der Gesundheitserziehung auch großen Wert auf den Erwerb von Grundhaltungen. (bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan 2009)

Interner Bereich

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