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"Mitten im Leben - Gesund älter werden in Roßleithen"

Ziel des auf zwei Jahre angelegten Projektes war es, die älteren Menschen in der Gemeinde in den Mittelpunkt zu stellen. Die "Gesunde Gemeinde" wollte Möglichkeiten und Wege aufzeigen, das Alter aktiv und gesund zu erleben und ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu leben. Ebenso wichtig war es dem Arbeitskreis, unter Einbindung der Seniorenorganisationen und der umliegenden Gemeinden die gesamte Bevölkerung für Seniorenanliegen zu sensibilisieren.

Unter dem Motto „Fit im Alter durch gesunde Ernährung“ wurde ein Vortrag, eine Kräuterwanderung, ein Seniorenkochkurs und ein Bio-faires Frühstück organisiert. Zum Thema „Sicherheit im Seniorenalltag“ wurden die Aspekte des älteren Menschen im Straßenverkehr unter dem Motto „Mach dich sichtbar“ behandelt, aber auch die Sicherheit im Haushalt und der Schutz des Eigentums wurden thematisiert. Wege zum besseren Hören wurden ebenso aufgezeigt wie die Besonderheiten des Schlafes im Alter. Die Belastungen des Pflegealltags fanden im Programm genauso Platz wie "das Abschied nehmen in Würde" oder das Thema "Erben - vererben - verschenken" in Kooperation mit der Pfarre, dem örtlichen Bestattungsunternehmen sowie einem regionalen Rechtsanwalt.

Der veranstaltete Roßleithner Seniorengesundheitstag hatte alles zu bieten, was das Seniorenherz höher schlagen lässt - 16 Aussteller, vier spannende Kurzvorträge und jede Menge Schnupperangebote.

Der in Kooperation mit der Gesunden Gemeinde Windischgarsten organisierte Abend mit Prof. Dr. Rotraud Perner, Juristin, Psychotherapeutin, Sexualberaterin und Autorin zum Thema „Erfülltes Sexualleben im Alter“ war eine der bestbesuchten Veranstaltungen.

Von den insgesamt rund 780 Besucher/innen und den Referenten/innen gleichermaßen geschätzt wurde, dass im Anschluss an alle Veranstaltungen zum Buffet eingeladen wurden. Im Mittelpunkt aller Bemühungen stand immer auch der Wert der älteren Menschen für die Gesellschaft.

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Quelle: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Gesundheit
Erstellt / zuletzt geändert am 04.11.2009