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Koch beugt sich über Gemüse, Bild: Robert Kneschke, fotolia

FAQs

 
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Was ist das Projekt Gesunde Küche?

Die Gesunde Küche ist ein Gesundheitsförderungsprojekt der Abteilung Gesundheit des Landes OÖ. Für Gemeinschaftsverpflegungs- und Gastronomiebetriebe (z.B. Schul- und Kindergartenküchen, Küchen in Alten- und Pflegeheimen, Betriebsrestaurants,...) wurden Kriterien nach ernährungswissenschaftlichen Empfehlungen erarbeitet. Bei Einhaltung der Kriterien "Gesunde Küche" (siehe Handbuch) kann die Auszeichnung "Gesunde Küche erworben und nach regelmäßigen Kontrollen auch verlängert werden.

„Gesunde Küche“-Betriebe bieten ein abwechslungsreiches, ausgewogenes und ein dem jeweiligen Bedarf der Zielgruppe angepasstes Essen, welches schmeckt und die traditionelle Hausmannkost dennoch nicht in den Hintergrund drängt.

 
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Was kostet die Teilnahme am Projekt Gesunde Küche?

Es ist kein "Mitgliedsbeitrag" zu entrichten.

Auf dem Weg zur Auszeichnung "Gesunde Küche" (siehe FAQ "Welche Schritte müssen für die Teilnahme am Projekt "Gesunde Küche" gesetzt werden?") fallen für das Basisseminar und für die Beratungstätigkeit im Rahmen des Moduls 1 Kosten an (Stand Jänner 2015: 15,- Euro fürs Basisseminar, 200,- Euro plus amtliches km-Geld für das Beratungsmodul 1). Die Kosten für das Modul 2 des Beratungsangebots trägt das Land OÖ.

Für Verpflegungsbetriebe, welche sich am "Netzwerk Gesunder Kindergarten" beteiligen, entfallen diese Kosten.

 
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Wer sind die Zielgruppen für das Projekt Gesunde Küche?

Zielgruppen sind oberösterreichische Küchen: z.B.

  • Kindergarten- und Schulküchen
  • Küchen in Alten- und Pflegeheimen
  • Betriebsrestaurants, Kantinen
  • Gasthäuser, Restaurants,…
 
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Welche Ziele verfolgt das Projekt Gesunde Küche?

Ziel des Projekts "Gesunde Küche" ist es, ein Essen anzubieten, das gut schmeckt, gut tut und gesund hält. Die traditionelle Hausmannkost soll dabei den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst werden. Speisen mit gezielter Zusammenstellung und Zubereitung ermöglichen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen aktiven Beitrag zu einem bewussten Lebensstil. Gesundes Essverhalten wird dadurch insbesondere im Kindesalter nachhaltig gefördert.

Die Auszeichnung „Gesunde Küche“ ist ein Markenzeichen für guten Geschmack, ernährungsphysiologische Qualität, regionale und saisonale Küche und berücksichtigt folgende Grundsätze:

  • Lebensmittelvielfalt mit täglichem Angebot von Gemüse und Obst
  • Gezielter Einsatz von Vollkornprodukten
  • Sparsame Verwendung von Zucker und Fett
 
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Welche Schritte müssen für die Teilnahme am Projekt Gesunde Küche gesetzt werden?

Die Teilnahme am Projekt "Gesunde Küche" ist - mit Ausnahme der Küchen, die sich am Netzwerk "Gesunder Kindergarten" beteiligen - freiwillig. Die Auszeichnung "Gesunde Küche" gilt nach dessen Erwerb zwei Jahre. Danach kann eine Verlängerung durchgeführt werden. Die Auszeichnung gilt dann jeweils für weitere drei Jahre.

Ziel der "Gesunden Küche" ist es, die Kriterien für die Optimierung der Speisepläne/-karten beizubehalten bzw. laufend zu verbessern.

 
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Welche Schritte müssen für die Teilnahme am Projekt Gesunde Küche gesetzt werden?

Grafik Schritte zur Teilnahme am Projekt Gesunde Küche

Teilnahme an einem "Gesunde Küche" - Basisseminar

 

 

Anmeldung mit den benötigten Unterlagen

 

 

Individuelle Beratung im Betrieb durch Ernährungsfachkraft

 

 

Überprüfung der Speisepläne/-karten auf Einhaltung der "Gesunde Küche"-Kriterien

 

 

Verleihung der Auszeichnungsurkunde für zwei Jahre. Eine Verlängerung der Auszeichnung ist nach Ablauf möglich

 
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Welche Vorteile ergeben sich durch die Teilnahme am Projekt Gesunde Küche?

"Gesunde Küche" - Betriebe profitieren von folgenden kostenlosen Vorteilen:

  • geprüfte Qualität des Essensangebotes
  • Auszeichnungsurkunde der Abteilung Gesundheit und dadurch Wettbewerbsvorteil
  • fachliche Unterstützung für Ernährungsfragen
  • spezielles Fortbildungsangebot für ausgezeichnete Betriebe
  • Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten
  • aktuelle Informationen zum Projekt, zu Ernährungsthemen und Rezeptideen
  • namentliche Veröffentlichung der ausgezeichneten Betriebe auf der Webseite
 
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Was ist das Basisseminar?

Bei dieser Tagesveranstaltung, die wochentags durchgeführt wird, erhalten die Teilnehmer/innen (Zielgruppe: Küchenleiter/innen und Mitarbeiter/-innen) einen Einblick in das Projekt „Gesunde Küche“. Die nähere Erläuterung der Kriterien der Gesunden Küche, Optimierung von Speiseplänen und Rezepten sowie ein Praxisteil sind die Inhalte des Seminars. Der Besuch des Basisseminars ist für den Erwerb der Auszeichnungsurkunde „Gesunde Küche“ notwendig. Mindestens ein/e Mitarbeiter/in der Küche muss ein Basisseminar besucht haben (im Jahr der Ausstellung der Auszeichnungsurkunde oder im Vorjahr). Die Kosten für das Basisseminar trägt der Betrieb selbst bzw. die Gesunde Gemeinde. Im Rahmen des Netzwerks „Gesunder Kindergarten" ist dieses Seminar kostenlos.

 
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Wie kann ich mich zum Projekt Gesunde Küche anmelden?

Im Downloadbereich finden Sie alle Anmeldeformulare. Weiters erhalten Sie sie auch beim Besuch des Basisseminars.

  • Anmeldeformular „Projekt Gesunde Küche“
  • Anmeldeformular „Beratungsangebot Gesunde Küche“
  • Fragebogen zum Betrieb

Alle Formulare sind ausgefüllt der Abteilung Gesundheit des Landes OÖ zu übermitteln. Nach Besuch des Basisseminars und Einlangung aller Anmeldeunterlagen setzt sich eine Beratungskraft direkt mit dem Betrieb bezüglich der weiteren Vorgehensweise (Modul 1) in Verbindung.

 
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Was passiert beim Beratungsangebot Modul 1?

Das Modul 1 ist Voraussetzung für die Auszeichnung „Gesunde Küche“. Es kann jedoch von jedem interessierten Betrieb in Anspruch genommen werden. Das Modul 1 bietet Küchen die Möglichkeit einer individuellen Beratung vor Ort durch eine/n Diätologen/in oder Ernährungswissenschafter/in aus der Region. Dauer ca. 2 Stunden.

Die Inhalte sind: Begutachtung von Speiseplänen und Rezepten, Erarbeitung von Optimierungsvorschlägen und Erstellung eines Protokolls.

Das Anmeldeformular für das Beratungsangebot sowie der Fragebogen sind vom Verpflegungsbetrieb auszufüllen, bei Bedarf von der Gemeinde zu unterschreiben und an die Abteilung Gesundheit zu senden. Zur anschließenden Terminvereinbarung meldet sich die Beratungskraft bei der Kontakt-person des Betriebes.

Die Kosten für die Beratung trägt der Betrieb selbst bzw. die Gesunde Gemeinde. Im Rahmen des Netzwerks „Gesunder Kindergarten“ ist das Modul 1 kostenlos.

Folgende Unterlagen sind bereitzuhalten bzw. werden begutachtet:

  • Gemeinschaftsverpflegung: aktueller Speiseplan für vier aufeinander folgende Wochen inklusive Getränkeangebot (für alle Zielgruppen, die verpflegt werden)
  • Gastronomie: aktuelle Speisekarte sowie Tagesgericht-Pläne (falls zusätzlich angeboten) für vier aufeinander folgende Wochen inklusive Getränkeangebot
  • 10 Rezeptbeispiele: 1 x Gebundene Suppe, 4 x Vegetarische Gerichte, 1 x Fleischgericht, 1 x Fischgericht, 1 x Süße Hauptspeise, 1 x Dessert auf Basis von Milchprodukten, 1 x Kuchen bzw. Torte
 
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Was passiert beim Modul 2 (Hinführung zur "Gesunden Küche")?

Betriebe, die Modul 1 abgeschlossen haben und die Auszeichnung „Gesunde Küche“ anstreben, können in einem weiteren Schritt das Modul 2 „Hinführung zum Projekt“ in Anspruch nehmen. Sie verpflichten sich damit, die Kriterien „Gesunde Küche“ umzusetzen und einzuhalten. Die Inhalte sind: Überprüfung der im Modul 1 getroffenen Vereinbarungen hinsichtlich Maßnahmen zur Änderung des Speiseplans und der Rezepturen. Die Köchinnen und Köche werden dazu angeleitet, weitere Schritte zu setzen, bis ihr Essensangebot den Kriterien der „Gesunden Küche“ entspricht. Diese Beratungsleistung wird von der zuständigen Beratungskraft per E-Mail oder telefonisch durchgeführt. Die Kosten für das Modul 2 trägt die Abteilung Gesundheit.

 
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Wie bzw. durch wen wird überprüft, ob die "Gesunde Küche"-Kriterien eingehalten werden?

regelmäßige Überprüfung

  • durch die Abteilung Gesundheit (Rezepte, Speisepläne bzw. -karte)
  • durch die ausgezeichneten Betriebe selbst (Checklisten im Handbuch "Gesunde Küche" bzw. im Downloadbereich)

Bei Missachtung der Kriterien wird die Auszeichnung „Gesunde Küche“ von der Abteilung Gesundheit aberkannt.

 
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Welche Fortbildungen sind zu absolvieren?

Für die Weiterführung/Verlängerung der Auszeichnung "Gesunde Küche" ist es notwendig, regelmäßige Fortbildungen zu besuchen. Alle aktuell angebotenen Fortbildungen sind im Fortbildungskalender unter Gesunde Küche einzusehen.Sie sind meist halbtags und an einem Wochentag.

 
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Kommt mehr Arbeit auf das Küchenpersonal zu?

In der Startphase ist ein zeitlicher Mehraufwand gegeben durch den verpflichtenden Besuch des Basisseminars sowie die Durchsicht des Handbuchs "Gesunde Küche" und die praktische Umsetzung der Kriterien im Betrieb. Im laufenden Küchenbetrieb ist kein Mehraufwand mehr zu erwarten.

 
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Ist ein finanzieller Mehraufwand zu erwarten?

Die Kriterien der "Gesunden Küche" sind so ausgelegt, dass eine Umsetzung des Projekts in jedem Betrieb machbar ist. Ob ein finanzieller Mehraufwand zu erwarten ist, ist unter anderem von der Ausgangssituation der bisherigen Speiseplangestaltung abhängig. Die bisherigen Erfahrungsberichte zeigen keine nennenswerten finanziellen Veränderungen.

 
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Sind die Kriterien der "Gesunden Küche" in der Praxis umsetzbar?

Gesunde Küche heißt nicht - wie viele glauben - dass ab sofort nur mehr Vollkornprodukte und Gemüse auf dem Speiseplan stehen dürfen. Es handelt sich dabei um eine ausgewogene abwechslungsreiche Kost, bei der auch die österreichische Hausmannskost ihren Platz findet. Die Kriterien des Projekts sind so ausgelegt, dass sie für jede Küche machbar sind. Es wurden bei der Erarbeitung der Kriterien sowohl die Häufigkeit der Verpflegungstage pro Woche berücksichtigt als auch die Art des Verpflegungsbetriebes (Gemeinschaftsverpflegung oder Gastronomie) und die Anzahl der angebotenen Menüs pro Mahlzeit.

Bei sehr vielen Betrieben ist das Ausgangsniveau durch das Engagement und die Motivation der Küchenbediensteten bereits hoch. Dadurch bedarf es häufig nur noch kleiner Optimierungsmaßnahmen, um die Kriterien der Gesunden Küche zu erfüllen.

 
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Was ist bei der Teilnahme am Netzwerk "Gesunder Kindergarten" zu beachten?

Der "Gesunde Kindergarten" ist mit dem Verpflegungsbetrieb in regelmäßigem Austausch. Einmal jährlich wird ein Koordinationsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Verpflegungsbetriebs, des Kindergartens und einer Ernährungsexpertin abgehalten.

 
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Schmeckt das "Gesunde Essen" noch?

Die Resonanz der bereits teilnehmenden Betriebe zeigt, dass gesundes Essen und guter Geschmack sehr gut zusammenpassen. Wichtig bei der Umsetzung der Kriterien ist es, dass diese langsam und Schritt für Schritt erfolgen. So werden Spaß und Freude am gesunden Essen bei "kleinen und großen" Gästen gefördert und die Akzeptanz für Neues erhöht.

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