Netzwerk Gesunder Kindergarten
Gesunde Kinder für die Zukunft
Gesunde Kinder für die Zukunft
Eine Aktion des Landes Oberösterreich mit 254 Gesunden Kindergärten.
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Fröhliche Kinder auf einem Weg, Bild: lunamarina, fotolia

Gesundheit und Bildung

Gesundheit

Die WHO definiert Gesundheit als einen Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht alleine als das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Wann endet nun die Gesundheit und beginnt die Krankheit? Nach dem Prinzip der Salutogenese sind die Übergänge zwischen diesen beiden Zuständen fließend. Der entscheidende Faktor für das Wohlbefinden eines Kindes oder Erwachsenen ist die Balance zwischen Risiko- und Schutzfaktoren, die ihre oder seine Gesundheit beeinflussen. (Ewles/Simnett 2007).  

Ein gesundes Kind erfährt eine gute körperliche und geistige Entwicklung und kann gestärkt mit den Anforderungen seiner Umwelt umgehen. Die Säulen Ernährung, Bewegung und Entspannung tragen wesentlich zur Gesundheit bei. In vielen Kinderbetreuungseinrichtungen sind diese Themen bereits ein bedeutender Bestandteil der Bildungsarbeit. (Plattform Ernährung und Bewegung 2011)  

Bildung

Bildung meint: „Sich ein Bild machen von der Welt, aber auch sich ein Bild machen von sich selbst und den anderen in der Welt.“ (Preissing 2004). Bildung ist also mehr als eine Ansammlung von Informationen bzw. eine Anhäufung von Wissen. Sie ist Voraussetzung dafür, sich in einer rasch wandelnden und kompliziert gewordenen Welt zurecht zu finden. Bildung dient als zentrale Ressource der Lebensbewältigung.  

Bildung ist ein eigenständiger, vom Menschen selbst organisierter, lebenslanger Vorgang, der sich im Kindesalter als sozialer Prozess, an dem sich Kinder und Erwachsene beteiligen, gestaltet. Selbsttätig eignen sich Kinder nach und nach ihre Umwelt an, entwickeln Denkmuster und Kompetenzen und erwerben Wissen über sich selbst (Identitätsbewusstsein). Schritt für Schritt werden sie handlungsfähiger und machen sich die Welt zu eigen. Gelingt es, Kinder in ihren Bildungsprozessen so zu unterstützen, dass sich ihre „Kräfte“ entfalten können, werden sie zunehmend fähiger, Verantwortung zu übernehmen und sich in gesellschaftliche und kulturelle Prozesse einzubringen.  

Alle pädagogischen Interventionen im Netzwerk „Gesunder Kindergarten“ basieren auf diesen Grundannahmen und stützen sich auf den bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich.

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