Netzwerk Gesunder Kindergarten
Gesunde Kinder für die Zukunft
Gesunde Kinder für die Zukunft
Eine Aktion des Landes Oberösterreich mit 220 Gesunden Kindergärten.
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Fröhliche Kinder auf einem Weg, Bild: lunamarina, fotolia

Pädagogische Orientierung

Die pädagogische Orientierung für das Netzwerk „Gesunder Kindergarten“ basiert auf dem bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich.  

Bild vom Kind

Kinder werden heute als reiche und kompetente Subjekte gesehen, die von Anfang an aktiv mit der Welt in Verbindung treten und dabei ihre eigene Wirklichkeit und Weltsicht in sozialen Prozessen kokonstruieren. Kinder sind neugierig, spontan und lernfreudig und streben von Geburt an danach ihre Kompetenzen im Bereich der Autonomie und Selbständigkeit zu erweitern. Dieses Streben nach Unabhängigkeit wird zunehmend durch körperliche-motorische Erfahrungen möglich. Das Netzwerk „Gesunder Kindergarten“ bietet Kindern sowohl im Bereich Ernährung als auch im Bereich Bewegung Lebensräume, die sie mitgestalten und gestalten können und welche vielfältige Erfahrungen ermöglichen, um Gelegenheit zu bekommen zu „Akteuren ihrer eigenen Entwicklung“ zu werden. (Zimmer 1999)  

Rolle der pädagogischen Fachkraft

Um sich die Welt aneignen zu können, um sich bilden zu können, braucht das Kind Menschen, die es auf diesen Weg begleiten. Erziehung ist „als Antwort der Erwachsenen auf die Bildungsbewegungen der Kinder gedacht, die sowohl Themen der Kinder aufgreift und erweitert, als auch Themen zumutet, die sonst von Kinder nicht gefunden werden könnten (…)“. (Laewen/Andres 2002)

Aufgabe der Pädagogin und des Pädagogen ist es, Kindern Lernen zu ermöglichen, sie dabei zu unterstützen und herauszufordern – denn nicht die Erwachsenen bilden das Kind, sondern das Kind bildet sich selbst. Eine anregende Umwelt zu gestalten, die vielfältige Erfahrungen zulässt und zum selbsttätigen Forschen, Experimentieren, Bewegen und Umgestalten anregt ist ebenso unabdingbar wie eine professionelle Gestaltung der pädagogischen Interaktion zwischen Pädagogin oder Pädagogen und Kind.  

Bildung durch Beziehung

Beziehung und Bildung bedingen einander. Gelingt es, eine gegenseitige Beziehung der absoluten Wertschätzung und des Vertrauens aufzubauen, in der sich das Kind rundherum wohl und sicher fühlt, kann es sich auf den Weg machen und alle Entwicklungschancen nutzen, die ihm seine innere und äußere Welt bereit hält.  

Kinder positiv verstärken

Um Vertrauen zu sich selbst aufbauen zu können, um zu lernen, sich auf seine eigenen Kräfte verlassen zu können, braucht es Erwachsene, die Kinder bedingungslos annehmen. Entwicklungsschritte eines Kindes, in diesem Fall in den Bereichen Ernährung und Bewegung zu achten, zu beachten und positiv zu verstärken ist Aufgabe der pädagogischen Fachkräfte. Dabei fällt der Blick mehr auf das Handeln und das Tun der Kinder als auf die erbrachte Leistung. Gespräche und/oder Dokumentationen über Entwicklungsfortschritte in Form von schriftlichen Aufzeichnungen, Fotos, usw. die das Kind in einer Entwicklungsmappe aufbewahren kann, helfen der Pädagogin oder dem Pädagogen, ganz nah am Kind und dem inneren Erleben zu sein und es nicht nur flüchtig zu loben. (Becker-Stoll/Texter 2007)

Interner Bereich

für Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen:

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